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Kaltschaummatratzen – Darauf sollten Sie unbedingt VOR dem Kauf achten

Eine Kaltschaummatratze bietet sehr gute Eigenschaften beim Liegen, dennoch gibt es einige Punkte, die bei der Anschaffung beachtet werden müssen. Der Aufbau einer solchen Matratze besteht aus einer Polyurethan-Aufschäumung, welche zum Teil aus Raps- oder Pflanzenölen herstellt werden. Die Stoffe sind aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich, da eine Aushärtung bereits bei niedrigen Temperaturen erfolgt. Der Mantel der Matratze besteht aus einigen Schichten von Schaumstoff, welche unterschiedlich Dick ausfallen können. Damit ist gewährleistet, dass die Luftkammern eine sehr gute Luftzirkulation bieten.

Verschiedene Liegezonen

Eine wichtige Eigenschaft einer Kaltschaummatratze stellen die verschiedenen Liegezonen dar, diese liegen in einem Bereich von fünf bis neun. Somit kann eine Unterstützung beim Liegen für die Wirbelsäule erfolgen. Allerdings ist es wichtig darauf zu achten, dass der Körper korrekt in den jeweiligen Liegezonen sich befindet. Die Verkaufszahlen belegen, dass die meisten Kaltschaummatratzen mit fünf bis sieben Liegezonen gewählt werden. Durch die Aufteilung der Matratze in verschiedene Zonen lassen sich leichte Körperstellen, wie zum Beispiel Beine, Füße und Taille von schweren Bereichen, wie dem Becken oder dem Schulterbereich abtrennen. Doch nicht nur der menschliche Körper wird entlasten, auch die Matratze selbst.

Aufteilung in Härtegrade

Bei der Anschaffung einer Kaltschaummatratze sollte unbedingt auf die Aufteilung der Härtegrade geachtet werden. Diese Bezeichnung gibt an, wie der Matratzenkern ausfällt und welcher Widerstand anliegt. Unterschieden wird dazu in fünf Härtegrade. Härtegrad 1 (H1) eignet sich für leichte Personen bis zu einem Körpergewicht von 60 kg. Der Kern ist dabei sehr weich ausgelegt. Für eine Belastung von 60 – 80 kg eignet sich der Härtegrad 2 sehr gut, weil der Matratzenkern eine mittelfeste Beschichtung besitzt. H3 besitzt einen festen Kern und eignet sich für Personen mit einem Gewicht von 80 bis 100 kg. Ein H4 Härtegrad hat einen recht festen Federkern und ist für Menschen mit einem Körpergewicht von 100 bis etwa 130 kg sehr gut geeignet. Ein mit H5 ausgestatteter Federkern sollte von Personen mit einem Gewicht von über 130 kg genutzt werden, da diese Modelle für extreme Belastungen ausgelegt sind.

Kaltschaummatratze für alle Personengruppen?

Eine Kaltschaummatratze eignet sich vom Prinzip her für sämtliche Personengruppen. Der Vorteil ist dabei, dass bei der Nutzung keine störenden Geräusche verursacht werden und somit auch für unruhige Schlafpersonen geeignet ist. Auch bei häufigen und starken Bewegungen in der Nacht kommt es zu keiner Geräuschbildung. Die Modelle eignen sich somit für Kinder, Erwachsene und auch Senioren. Durch die hohe Flexibilität wird die optimale Schlafposition unterstützt und es kommt zu keinen Rückenschmerzen. In Verbindung mit einem einstellbaren Lattenrost lässt sich der Liegekomfort noch weiter verbessern.
Für Personen, die nachts häufig und viel Schwitzen ist eine Kaltschaummatratze allerdings weniger geeignet. Hier besteht die große Gefahr, dass es mit der Zeit zu einer Schimmelbildung kommen kann, wodurch das Schlafklima erheblich gestört wird. Um einer möglichen Schimmelbildung vorzubeugen, empfiehlt es sich die Matratze in regelmäßigen Abständen zu wenden und für eine ausreichende Lüftung zu sorgen. Auch eine Behandlung mit einem Anti-Schimmelspray kann für Abhilfe sorgen. Eine professionelle Behandlung mit UV-Strahlen sorgt für eine perfekte Bekämpfung bei Schimmelflecken.

Fazit

Durch natürliche Materialien sorgt eine Kaltschaummatratze für optimale Liegeeigenschaften. In Kombinationen mit einem verstellbaren Lattenrost, kann der Liege- und Schlafkomfort sogar noch erhöht werden. Mit der Einstufung in verschiedene Härtegrade eignen sich die Modelle für einen großen Personenkreis. Durch die hohe Flexibilität ist ein angenehmes Schlafklima gewährleistet.

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