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Was Sie über einen Lattenrost wissen müssen!

Wer in der Nacht richtig gut schläft, kann am nächsten Morgen frisch in den neuen Tag starten. Damit das kein Wunschtraum bleibt, braucht es nicht nur eine gute Matratze, sondern auch einen optimalen Lattenrost. Was man beim Kauf eines Lattenrosts beachten muss und welche unterschiedlichen Arten es gibt, lesen Sie hier. Das beste Lattenrost, finden Sie beim Schlafexperten.

Warum ist ein Lattenrost so wichtig?

Sowohl Händler als auch Hersteller sind sich einig, dass der Lattenrost die Matratze unterstützt und somit für einen komfortablen und besonders ausgeglichenen Liegekomfort sorgt. Die Auswahl ist scheinbar grenzenlos, so kann die scheinbar endlose Suche nach dem richtigen Federholzrahmen einige Zeit in Anspruch nehmen. Dabei soll vor allem das Zusammenwirken aus Lattenrost und passender Matratze das Schlaferlebnis im Positiven beeinflussen. Die Matratze wird durch den Lattenrost entlastet und die unterschiedlich federnden Zonen passen sich jedem Körper individuell an. Im besten Fall bildet die Wirbelsäule in Rücken-, Bauch- und Seitenlage eine Waagrechte. Für einen gesunden sowie rückenschonenden Schlaf ist das sehr wichtig, da nur so die Rückenmuskulatur ausreichend entspannen kann.

Des Weiteren sorgt der Lattenrost für die ausreichende Belüftung im Bett, so bekommt die Matratze Luft und kann „atmen“. So wird auch in den heißeren Nächten ein perfektes Schlafklima gewährleistet. Ein erwachsener Mensch schwitzt ungefähr einen halben Liter Flüssigkeit pro Nacht aus. Feuchtigkeit, die daraus resultierende Stoffflecken und Schimmel haben also mit einem richtigen Lattenrost keine Chance.

Lattenrost im Test – Was sagt Stiftung Warentest?

Muss es wirklich der Lattenrost mit Luxusausstattung sein? Die Meinungen gehen bei dieser Frage weit auseinander. Stiftung Warentest hat im Oktober 2015 viele Lattenroste getestet. Aus diesem Test ging hervor, dass die Kunden sich nicht allzu schnell von den Versprechen der Industrie blenden lassen sollten. Nur weil der Lattenrost teuer war, bedeutet das noch lange nicht, dass der Lattenrost auch im Alltag überzeugen kann. Als Alternative empfiehlt Stiftung Warentest einen Lattenrost der Marke Eigenbau. Das spare nicht nur viel Zeit, sondern beeinflusse auch die Eigenschaften einer guten Matratze auf keinen Fall zum Negativen.

Das sollten Sie über ein gutes Lattenrost wissen

Lattenrost – Wie findet man die richtige Größe?

Im Grunde genommen spielt die Größe des Bettes eine entscheidende Rolle. Betten mit einer Breite ab 1,60 Meter werden mit zwei Lattenrosten mit jeweils 80 cm Breite ausgestattet. Das hat den Vorteil, dass sich jede Seite des Bettes auf den Körper einstellen lässt. Daher ist dieser Lattenrost perfekt für Paare mit ungleichen Liegebedürfnissen. Obwohl einige Hersteller auch für breite Betten durchgehende Lattenroste anbieten, ist von diesen Arten abzuraten. Das hat folgende Gründe:

Ein durchgehender Lattenrost muss bei zwei Personen die doppelte Last tragen, damit reduziert sich die Beständigkeit des Lattenrosts deutlich.

Federholzleisten bieten eine bogenförmige Spannung nach oben an. Dadurch liege man bei einem Lattenrost in der Mitte merklich höher als auf den Seiten. Leichte Menschen könnten unter Umständen dazu neigen seitlich abzurutschen.

Ein durchgängiger Lattenrost bietet einen anderen Federungsverhalten als zwei separate Roste. In der Mitte schwingen sie dadurch deutlich besser als an den Seiten.

Trotz einzelner Lattenroste kann man eine durchgehende Matratze verwenden und eine Besucherspalte wird dadurch vermieden. Wenn man sich aber für zwei Lattenroste mit verstellbaren Kopf- oder Fußenden entscheidet, sollte man auch darauf achten, dass die Matratzen separat sind. Dabei kann eine sogenannte Liebesbrücke Abhilfe schaffen. Dabei wird ein T-förmiger Keil zwischen den beiden Matratzen gelegt, welcher den lästigen Spalt verschwinden lässt.

Welche Arten von Lattenroste gibt es?

Der Standardlattenrost
Bei dieser Variante sind die einzelnen Latten leicht gekrümmt und mit einem festen Rahmen verbunden. Aufgrund der Biegung gibt der Rost etwas nach. Abhängig davon, wie viele Latten vorhanden sind, differenziert sich der Rost in der Qualität. Umso mehr Latten, desto besser passt sich der Rost den unterschiedlichen Druckzonen an. Vor allem bei Gel- und Latexmatratzen gilt, dass man sich für einen Rost mit mehr als 20 Latten entscheiden sollte, damit sich die Matratze auf keinen Fall zwischen den einzelnen Latten durchdrückt.

Der Rollrost
Diese sehr simple Variante besteht aus Latten, welche mit einem Band verbunden sind. Der Rost wird dann einfach im Bett ausgerollt. Rollrosten lassen sich nicht verstellen und geben daher an allen Stellen gleichermaßen nach.

Anpassbarer und flexibler Lattenrost
Bei diesem Lattenrost gibt es Schulter- und teilweise auch im Hüftbereich Spangen, die zwei Latten miteinander verbindet. Durch Verschieben lässt sich die Spannung der Federung verstellen.

Darüber hinaus lassen sich besonders flexible Lattenroste in unterschiedliche Formen bringen. Das bedeutet, dass sich zum Beispiel das Kopfteil anheben lässt, die Beine hochgelagert werden können und unterschiedliche Belastungszonen sich individuell einstellen lassen. Für diese Roste ist eine bewegliche Matratze notwendig, die sich flexibel an den Rost anpassen lassen.

Lattenrost mit Tellerfedern
Diese Variante ist das High-End-Produkt, bei diesen dienen die Latten nur als Halterung für die quadratischen Kunststoffteller, auf denen dann die Matratze aufliegt. Bei dieser Variante ist jeder einzelner Teller flexibel, daher sind die Einstellungsmöglichkeiten deutlich größer als bei anderen Lattenrosten, wo eine ganze Latte auf die Belastung reagiert.

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